Ronja Wöstheinrich

Ronja Wöstheinrich

Ultimate ….

Alter jetzt (na, so ungefähr zumindest ;)):
26

Ich mach(t)e den Sport, weil…
Puh, es gibt so viele Gründe. Ich zähle mal ein paar auf: 1. Fast alle meine Freunde (und alle meine Mitbewohner!!) sind Frisbee Spieler, das ist also mehr als Sport. Das ist mein Leben. 2. Ich liebe den Sport an sich. Ich find die Mischung aus Taktik, Technik und Athletik super. 3. Ich find Spirit super. Ich könnte mir kaum vorstellen, einen Sport zu betreiben, wo Spirit keine so große Rolle spielt. 4. Ich bin gerne gut in dem was ich mache und im Frisbee bin ich gut 😉

So kam ich zum Sport und so zu den Funaten…
Angefangen habe ich in Moldawien bei den Flying Mamaligas. Damals, als ich angefangen habe, war das noch kein so richtig organisiertes Team, sondern einfach eine Gruppe Freunde, die sich ab und zu in einem Park in Chisinau getroffen hat und Frisbee gespielt hat (mehr oder weniger nach den offiziellen Regeln). Dann sind wir zu einem Beach Turnier in die Ukraine gefahren (sogar mit zwei Teams) und haben dort zwar fast alles verloren, aber waren super angefixt. Seitdem habe ich regelmäßig trainiert – erst noch ein Bisschen in Moldawien, dann in England und schließlich hier in Hannover. Nach Hannover bin ich ehrlichgesagt nur gekommen, weil Friedel schon hier war.

Zurzeit mache ich folgendes an der Scheibe (momentane Aktivitäten an der Scheibe bzw. in der Szene):
Ich spiele in der mixed Nationalmannschaft und bin Kapitänin (und Team Managerin 😉 ) der Heidschnucken. Außerdem mache ich hier in Hannover Training: Anfängertraining an der Uni und das Leistungstraining beim Verein.

Die „Highlights“ meiner (bisherigen) Scheiben-Karriere:
Also sportlicher Natur:

2013: englische Meisterin und Europameisterin mit Bear Cavalry (mixed), 6. Platz auf der u23 WM mit der GB u23 Nationalmannschaft (Damen)

2014: Windmill gewonnen und 12. Platz bei der WUCC mit Bear Cavalry (mixed)

2015: 5. Platz auf der EUC mit der deutschen mixed Nationalmannschaft, Einzug in die erste Liga mit den Heidschnucken (!!!! :D)

2016: WUGC mit der deutschen mixed Nationalmannschaft

Sozialer Natur: 2012 im Sommer hab ich ein Praktikum in Bremen gemacht und bin dort schwup die wups in die Ultimate Szene eingetaucht… und habe meinen Freund Friedel (seit 2013 auch Funate) kennen gelernt 🙂

Die Idee, dass mein Sport vielleicht irgendwann Teil der Olympischen Spiele wird, finde ich…
cool, aber ob der jüngsten Ereignisse bzgl. Doping, Korruption, Menschenrechtsverletzungen etc. auch irgendwie falsch – sowas gehört nicht zu unserem Sport!

Hat der Sport mein Leben/Denken verändert (oder zumindest stark beeinflusst) und wenn ja: Wie und warum?
Auf jeden Fall. Zur Zeit könnte man fast sagen, dass ich hauptberuflich Sportlerin/Trainerin/Teammanagerin bin und mein Studium eigentlich nur ein Hobby ist.

Ein faszinierender Aspekt an meinem Sport?
Ich war schon an vielen Orten auf der Welt und habe dort Frisbee Spieler getroffen. Egal wo, man fühlt sich sofort zugehörig und wird aufgenommen. Das ist schon echt faszinierend.

Was würde dich zum Aufhören bewegen (bzw. weshalb hast Du mit dem Sport aufgehört)?
Also ewig macht mein Körper das nicht mit – zumindest nicht auf dem Level, auf dem ich gerade trainiere und spiele (ich weiß, ich bin erst 26… aber ich merke das auch jetzt schon!)