Wolfgang Fiedler

Wolfgang Fiedler

Ultimate … 1992 – 1996 in Hannover …

Alter jetzt (na, so ungefähr zumindest ;)):
47

Ich mach(t)e den Sport, weil…
Ursprünglich, weil ich eine Mannschaftssportart gesucht habe, bei der man im Sommer draußen ist und bei der man nicht mit einem Fußball umgehen können muss… 🙂 Jetzt weil mich die Kombination aus Taktik, Technik, körperlicher Verausgabung, Teamsport und absoluter Fairness immer wieder begeistert.

So kam ich zum Sport und so zu den Funaten…
Über den Hochschulsport.

Zurzeit mache ich folgendes an der Scheibe (momentane Aktivitäten an der Scheibe bzw. in der Szene):
Ich spiele noch Fun-Turniere und Indoor auch DM. Daneben bin ich Gründer und  1. Vorsitzender des Frisbeesport-Vereins Ars Ludendi Darmstadt e.V.

Die „Highlights“ meiner (bisherigen) Scheiben-Karriere (kann gesellig-sozialer oder sportlicher Natur sein).
Es ist schwierig da bei über 250 Turnieren etwas herauszugreifen… Highlights sind auf jeden Fall die Beachturniere auf Gran Canaria und Mallorca. Aber auch ein 24-Stunden-Turnier in Marburg (Spiele die ganze Nacht durch), Bodenfrost beim Ausglühen in Hannover, mit 7 Spielern einen DM-Freitag in der 2. Open-Liga erfolgreich gespielt. Zuletzt auch die Vorstellung unseres Vereins und unseres Sports im ausverkauften Stadion des SV Darmstadt 98.

Die Idee, dass mein Sport vielleicht irgendwann Teil der Olympischen Spiele wird, finde ich…
… wichtig, um die Bekanntheit des Sports erhöhen, was es uns erleichtern würde, Junioren für unseren tollen Sport zu begeistern. Sehr wichtig ist, dass wir trotz solcher Entwicklungen den Spirit des Sports erhalten. Schiedsrichter will ich beim Ultimate nicht sehen.

Irgendein bemerkenswertes/seltsames/abgefahrenes Erlebnis mit den Funaten: …
Die DHM in Heidelberg 1994 mit sieben Spielern, von denen einer auf dem Turnier zum ersten Mal eine Scheibe in der Hand hatte.
Die Planet Reebok Tour 1995 auf dem Schützenplatz mit 3 gg. 3 Ultimate auf Asphalt.

Hat der Sport mein Leben/Denken verändert (oder zumindest stark beeinflusst) und wenn ja: Wie und warum?
Mein Leben wurde schon alleine dadurch beeinflusst, dass ich meine Frau beim Ultimate kennengelernt habe. 🙂 Ob es mein Denken beeinflusst hat.. da muss ich mal darüber nachdenken.

Ein faszinierender Aspekt an meinem Sport?
Der Spirit natürlich, der es ermöglicht ohne Schiedsrichter auszukommen. Das macht unseren Sport wirklich einzigartig. Daneben fasziniert mich immer wieder der ästhetische Flug der Scheibe.

Was würde dich zum Aufhören bewegen (bzw. weshalb hast Du mit dem Sport aufgehört)?
Nur eine Verletzung kann mich zum Aufhören zwingen.