30 Jahre Funatics – die Vereins-Chronik

30 Jahre Funatics e.V. – eine kleine Chronik

Diese kleine Chronik basiert auf Erzählungen, Interviews, Überlieferungen und hat somit natürlich keinen Anspruch auf absolute Faktentreue. Wie alles in diesem Verein wird vieles schnell zur Legende und wer weiß, was sich jemals so zugetragen hat ;-))

DM 1988 in Osloss mit "Fast-ab"-Taktik

DM 1988 in Osloss mit „Fast-ab“-Taktik

BARSINGHAUSEN-EGESTORF
Nun, die Geschichte der Funatics Hannover, gegründet 1986, beginnt weder in Hannover, noch beginnt sie 1986. Sie beginnt in Barsinghausen-Egestorf, einem schönen Dorf am nördlichen Rand des Deister.
Ein paar Freunde vertrieben sich den lieben langen Tag mit dem Zuwerfen einer Frisbeescheibe. (Die liebe lange Nacht wurde sich der Geselligkeit und dem geselligen Konsum leichter Drogen gewidmet…) Vor allem auf dem Parkplatz wurde geworfen – was weder der Scheibe gut tat, noch irgendwann den aufgerissenen Händen. Irgendwann fiel dem Haufen eine Broschüre in die Hand, in dem die Sportart Ultimate beschrieben wurde. Eine brauchbare Rasenfläche musste her, aber die Hausmeister dieser Welt hatten kein Mitleid… die muntere Truppe wurde immer wieder vom Sportplatz gejagt.
„Schwarz spielen“ ging also nicht, dann musste man eben einen Verein gründen!
Und das haben dann u.a. Angela Röttger, Jörg „Sackel“ Kusch, Marc „Klein-Schrat“ Schrader, Karsten Wiesner, Tim Kusch und Jens „Schrat“ Schrader (der Gründungspräsi, hier ein Interview mit ihm) gemacht.

Gründungspräsi Jens Schrader beim astreinen Drive

Gründungspräsi Jens Schrader 1990 beim astreinen Drive

GRÜNDUNG
Im Beisein von Rupp Bräu und Einbecker Urbock bekam man das Organisatorische gebacken und nannte sich „Funatics“ (was laut Deister-Leine-Zeitung vom 11.7.1987 „Spaßfanatiker“ bedeutet… und die müssen das wissen!).
Und dann begannen die Jungs und das Mädel tatsächlich mit so was wie Training – was meist so aussah, dass man sich Sonntags vergleichsweise früh traf, den ganzen Tag zockte und dann abends gemeinsam zum gemütlichen Teil überging – und das nicht zu knapp!
Nachdem man sich Ultimate ein bisschen angeschaut hatte (und von Volker „Hightower“ Schmidt demonstriert bekommen hatte), wollte sich die Truppe natürlich auch mal in einem ganz ernsthaften Match versuchen. Zur etwa gleichen Zeit entstand auch in Osloss (zwischen Gifhorn und Wolfsburg) ein Team und mit Riesenrespekt ging man an die Sache. Man rechnete mit dem schlimmsten… und gewann dann 15:0. Das nahm man ekstatisch zu Kenntnis – ein solches Ergebnis blieb aber von nun an die Ausnahme. Später, bei der Ultimate-DM 1988, wurde man immerhin – vor allem zur eigenen Überraschung – 13. von 20 Teams.

DISCGOLF, FREESTYLE… OVERALL
Dabei waren die Funaten der Anfangsjahre überhaupt nicht zu 100% aufs Ultimate getrimmt. Von den langen Frisbee-Zocker-Jahren hatten alle ganz ordentliche Scheibenkompetenzen erworben, daher wurde auch ein bisserl Freestyle gemacht und nach ersten Anlaufschwierigkeiten mit Discgolfscheiben wurden auch Discgolfturniere besucht. (Zum Thema „Discgolf bei den Funaten“ gibt es sogar noch eine Extra-Chronik.)
Als man irgendwann mal auf Hartl Wahrmann traf (ehemaliger Overall- Weltmeister und deutsche Frisbeelegende), wurden die ebenso allroundinteressierten Funaten inspiriert, Overall-Meisterschaften auszurichten. Overall ist der Frisbee-Mehrkampf: Hier werden Disziplinen wie z.B. Weitwurf, Accuracy, Discgolf und Freestyle in einem Event kombiniert. So kamen 1991, 1992 und 1993 die Wahnsinnigen der Frisbeeszene in Hannover zusammen, um den Deutschen Overall-Meister zu ermitteln.

Große Orga: Overall-DM 1993 im Georgengarten

Große Orga: Overall-DM 1993 im Georgengarten

HANNOVER
Ja, richtig, in Hannover. Denn inzwischen hatte es einen Umbruch gegeben. Nach der Schule ging es für die meisten ca. 89/90 raus aus dem Dorf und einige haben sogar die 25 km nach Hannover geschafft… zum Studieren. Der Verein zog mit um, aber auch beim Hochschulsport wurde durch die Funaten eine Ultimate-Gruppe gegründet, aus der sich bis heute die meisten Vereinsmitglieder rekrutieren. So wurden aus dem Egestorfer Dutzend bald 25-30 Leute.
Eine gute Frauenquote gab’s zu dieser Zeit im Verein: bei der Open-DM 1994 in Leipzig konnten die Funaten eine Line mit 6 Frauen stellen! Prägende Mitglieder in diesen Jahren waren Andreas Langer (heute noch aktiver Discgolfer) und Martin Maddin Mehring, die das Training leiteten. Auch Chris Dehnhardt (heute großer Förderer des Junioren- und polnischen Ultimates), ein halbes Jahr nach Vereinsgründung eingetreten und mit Gründerin Angela Röttger liiert, spielte eine aktive Rolle – zumindest bis es dann nach Leipzig ging. Und Manutscher Daemi versuchte ein paar Kniffe aus dem American Football reinzubringen…
Mit dem Siegen war es damals in der Regel nichts, oder wie Martin Schnitter, 1993 neu bei den Funaten, formulierte: „Das Verlieren habe ich bei den Funatics von der Pike auf gelernt!“ Nicht umsonst war das Motiv der ersten eigenen Funatenscheibe „10 Jahre – kein Titel“.

DM in Rothenburg 1995

DM in Rotenburg 1995

NTV UND GLÜHTURNIERE
Zu dieser Zeit fand das Vereinstraining schon beim NTV in Hannover-Hainholz statt, Am 23.9.1995 gab es dort auch das erste einer großen Zahl an „Glühturnieren“, nämlich das Ausglühn – das so erfolgreich war, dass sich im Jahr darauf auch das „Vorglühn“ etablierte (also ein Turnier ganz zu Beginn der Outdoorsaison). Die Glühturniere gibt’s immer noch, allerdings wurde 2003 auf ’s „Sommerglühen“ im Hochsommer umgestellt, zudem gibt’s ein „Valentinsglühen“ zum Liebhaben in der Hallensaison.
Als Gründungspräsi Jens Schrader die Stadt verließ, wurde Karsten Wiesner neuer 1. Vorsitzender und nach ihm Thomas Pommes Layer. Das Traineramt ging irgendwann vom einen Maddin (Mehring) auf den nächsten Martin (Schnitter) über. An der sinkenden Frauenquote in der zweiten Hälfte der 90er waren die beiden aber hoffentlich nicht schuld… Ab 1998 war Katja Schulze (jetzt Maier) für einige Zeit die Quotenfrau der Funaten – aber immerhin: Eine Frau! Die Trainingsbeteiligung war aber allgemein eher dürftig: So 1-3 Leute beim Anfängertraining und 3-10 beim Verein waren eher Regel als Ausnahme.

Schlammschlacht beim Ausglühen 2002

Schlammschlacht beim Ausglühen 2002

NEUER SCHWUNG
Erst 2002/2003 änderte sich die Lage: Ein großer Schwung Anfängerinnen kam zu den Funaten. Darunter z. B. Dani, Marieke und Anke. (Na, jemand Männliches wie Alf natürlich auch.) Nicht ganz unschuldig daran war Daniel Pliquet, der inzwischen das Präsidentenamt übernommen hatte. Vielleicht lag das mit den Mädels aber auch an Tom… denn: Das Training übernahmen zu dieser Zeit Fabi Dietrich und Tom Bierwirth, der von da an für einige Jahre der Trainer blieb. Im Vereinsleben hinterließ auch Clemens Köbe seine Spuren, der mit den üblichen Verdächtigen bei jedem Turnier startete. Lange Zeit brachte er auch das Vereinskonto auf Vordermann und war erster Ansprechpartner bei der Turnierorga.
Und vor allem: der mit einer ausgefeilten Homepage so etwas wie einen nennenswerten Organisationsgrad zu den Funaten brachte. Und das ist bis heute so geblieben: Gerade wenn man mit Leuten aus anderen Vereinen spricht, fällt einem auf, wie hoch der homepage-bedingte Organisationsgrad der Funaten tatsächlich ist… da kann man sich sogar für jedes einzelne Training anmelden und andere seltsame Dinge tun!
Auch wenn hier gerade viel von Orga geschrieben wird – das Vereinsleben dereinst war vor allem gesellig: Regelmäßig ging es nach dem Training in die Baracke und auch zusätzliche Spiritbade- und Grillsession waren nicht ungewöhnlich. Sportlich gesehen gab es zu der Zeit kein regelmäßig startendes kompetitives Open-Team, das Damenteam fand sich da erst. Aber mit viel Spaß verloren wurde nach wie vor!

Magdeburg 2002 - der erste Turniersieg

Magdeburg 2002 – der erste Turniersieg

DER ERSTE ULTIMATE-TURNIERSIEG
Wobei: Der erste Turniersieg fiel genau in diese Zeit (kurz vor den Damenschwung). 2002 jubelten Tom, Fabi, Maddin, Manutschehr, Daniel und Katja ganz doll beim Mückencup in Magdeburg!! Der „Kein Titel“-Spruch war damit am Arsch.
Es sollte tatsächlich keine einmalige Sache bleiben – das Sommerglühen 2005 (wie peinlich, das eigene Turnier…), das Oltimatum in Oldenburg 2005 und 2007, das Dreikönigsturnier in Berlin 2007 und der Candle Cup in Braunschweig 2009 bleiben auch noch für die vereinseigene (Soft-)Mixed-Ruhmeshalle stehen!
Das Damenteam (aktuell mit dem Namen Heidschnucken), konnten auch schon den ein oder anderen Erfolg im Liga-Betrieb feiern (z.B. diverse Zweitligameisterschaften) sowie kleine, aber feine Turniersiege wie beim HUT 2014/2015 oder in Kassel 2016, außerdem ungeschlagen bei der Outdoor-DM 2014 in Jena. Open? Naja, ein 1. Platz in der Hallen-4. Liga Nord 2012 sollte man lieber nicht überbewerten, aber ganz jüngst (Juni 2016) konnte eine Quali als ungeschlagener Erster gerockt werden!

Chicks United - das Damenteam bei der DM 2003

Chicks United – das Damenteam bei der DM 2003

SPIRIT!
Aber die Funaten haben sich noch nie über die Turniersiege definiert: Lange Jahre zog man seinen Stolz aus Spiritsiegen (die Zahl der Spiritsiege übersteigt die der Turniersiege ca. um den Faktor 1000 ;)) und der ein oder andere wird eher seine heldenhaften Erlebnisse bei glorreichen Beerraces betonen als die Errungenschaften auf dem Spielfeld. Und was die Spiritsiege angeht: Hoffentlich bleibt der Stolz darauf auch bei den künftigen Generationen noch so – denn erst der Spirit of the Game macht Ultimate Frisbee zum besten Sport der Welt! So gab es z.B. in den letzten drei Jahren Spiritsiege des DM-Mixed-Teams sowohl indoor als auch outdoor, bei Spaßturnieren wie Bayreuth oder Emden natürlich auch… naja, und die Heidschnucken ja sowieso! (Zum Damenteam – jetzt „Heidschnucken“ gibt es auch noch eine extra Geschichte.)

Projekt 2008 – Die meinen das ernst 🙂

OPEN UND DAMEN-POWER
Dabei kam dann Mitte der 2000er auch im sportlichen Bereich so einiges ins Rollen: Es entstand ein Open-Team („Funatoren“), das nach wie vor gewillt ist, sich im Wettkampf zu messen und beim „Projekt 2008“ bei der DM 17. wurde (= 7. der 2. Liga), was für die Open-Funatengeschichte in Relation den größten sportlichen Erfolg darstellt. 2014 wurde erstmals wieder die B-Reli erreicht (und 2016 abermals) und man schrammte nicht allzu weit an der 2. Liga vorbei. Die Teilnahme am Windmill 2011 oder Toms Tourney 2016 (mit jeweils einigen Siegen) waren für viele Open-Spieler mit Sicherheit Highlights.
Die Funetten (= die weiblichen Funaten) bilden den Kern der „Heidschnucken“ (ehemals „Team Niedersachsen“… die mit der Nummer 10), immer ganz oben in der 2. Liga (oder auch mal in der 1. Liga). (Siehe auch eigener Artikel.)
Nur das frühere Aushängeschild, das Mixed-Team, fing in den jüngsten Jahren an, etwas unter dem Doppelbelastung (Open/Damen-Saison auf der einen Seite, Mixed-Saison auf der anderen Seite) zu leiden. Konnte 2012 noch bundesweit der 12. Platz erreicht werden, so wurde es in den Folgejahren immer ein bisserl schlechter (Platz 22, dann 23, dann 24, dieses Jahr erstmals keine Quali für die Top32). Wenn das dann mal kein gutes Ziel für die kommenden Jahre ist…

New Generations: Mixed-DM 2012

New Generations: Mixed-DM 2012

NEW GENERATIONS
Back to 2007/2008: Nun war wieder eine neue Generation nachgekommen. Nach vielen Jahren Tom bestand das Trainerteam u.a. aus Fabi und Georg mit bisweilen Tobi als Drill-Instructor. Marieke und Diana waren beim Anfängertraining mit drin, zusammen mit den damals frischen Jungs wie Mario und Dennis (ein sehr gegensätzliches, aber vielleicht deshalb sich gut ergänzendes Pärchen), die zudem für gesellige Anlässe sorgten. El Presidente Dani bildete zusammen mit Marieke und Valeska (aktuell Vorsitzende) den rein weiblichen Vorstand. Und Valeska sorgt auch mit immer wieder ambitionierten Projekten dafür, dass den Funaten nicht langweilig wird.
Ein paar Jahre später zogen zudem Friedel und Ronja nach Hannover, die mit Lust an ambitioniertem Training als Trainer und Captains neue Impulse setzten. Mit Felix und Saskia bilden sie die „Ultimate-WG“, eine wichtige Basis für gesellige Funaten-Anlässe aller Art! Nicht unerwähnt bleiben sollen hier Arne als Trainer- und Captain-Eigengewächs sowie Hübi, der bei vielen Funaten-Projekten als treibende Kraft dabei ist.

Spiritcamp 2013 & 2015

Spiritcamp 2013 & 2015

NEULAND: SPIRITCAMP & INTERNATIONALES TRAINING
Dass die Funaten auch mit knapp 30 nicht zu alt für Innovationen sind, zeigen zwei Projekte, auf die die Funaten zurecht stolz sein können.
Zum einen fand 2013 (und 2015) das Spiritcamp statt. Mit Matthias als Motor waren die Funaten Gastgeber eines neuartigen Events, bei dem sich 250+ Spieler für ein Wochenende im Feriendorf Eisenberg (in Hessen) trafen, um gemeinsam zu zocken und zu feiern. Das Ungewöhnliche daran: Es waren Ultimater und Discgolfer und Freestyler dabei – was es in der Form noch nicht gab. Die Begeisterung der Teilnehmer war riesig, Resonanz darauf gab es bundesweit, und ein großer Spaß, auch abseits des Sports (Stichwort Seifenrutsche), war’s eh.
Das andere Projekt ist das „Internationale Training“ („Ultimate for Refugees“), das die Funaten 2015 etablieren konnte. Angeregt von Valeska, konnten sich viele Funaten dafür begeistern und packten mit an, ein Training für Flüchtlinge anzubieten. Die Resonanz war super und Spaß macht es immer noch. Valeska engagiert sich zudem dafür, ähnliche Initiativen dieser Art in Deutschland zu connecten, inzwischen als eine der Beauftragten für Integration durch Frisbeesport im DFV.

Internationales Training seit 2015

Internationales Training seit 2015

NATIONAL UND INTERNATIONAL
Einzelne Funaten engagieren sich immer wieder in der nationalen und internationalen Frisbeeszene.
Neben Valeska ist auch Wiebke beim DFV aktiv, als Discgolf-Referentin für Damen und Jugend. Zwischenzeitlich war Marieke als Kassenwart im DFV aktiv. Last but not least war Funaten-Gründungspräsi Jens Schrader lange Jahre Discgolf-Vorstand des DFV.
Valeska engagierte sich über die letzten Jahre international für die Etablierung einer Damen Masters-Division und betreute lange das deutsche Team. Das Damen Masters-Beach-Team, das 2012 Europameister wurde, hatte dann mit Valeska, Marieke, Sarah, Meike und Dani gleich einige Funetten im Team. Damit war Tom, der 2008 mit den Open Masters Europameister werden konnte, nicht mehr so alleine mit seinem Titel! Neben den genannten gab es auch schon WM-Teilnahmen für Ronja, Friedel und Anna (bei den „jungen“ auf Rasen) sowie Kai und Matthias (auf Sand in den Altersklassen).
Nur weil als Spieluntergrund Sand öfter erwähnt wird… interessanterweise gibt es in der Küstenmetropole Hannover eine große Leidenschaft einiger Spieler für Beach-Ultimate. Seit 2015 gibt es sogar ein Beach-Training und sogar Auslands-Spaßturniere wie Bibione stehen im Turnierplan.

Immer wieder SOTB - hier 2001

Immer wieder SOTB – hier 2001

FUNATEN ON TOUR
Aber die Funaten sind natürlich nicht die paar Namen, die in dieser Chronik zu lesen waren, es ist ja jedeR einzelne. Immer wenn’s auf Turniere geht, steht da eine kurzweilige Kombo bereit, um für das Beerrace und den ein oder anderen Sieg zu kämpfen.
Und die Funaten fahren gern auf Turniere! Oft sind wir schon durch Turniere ausgelastet, bei denen wir so gerne „Stammgast“ sind: Dazu gehören u.a. (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): das indiscutable FKT in Münster, das Sun of the Beach der Endzonis, das Nikolausturnier im wunderschönen Bayreuth (und was in Bayreuth passiert, bleibt in Bayreuth), die Turniere in der „Nachbarschaft“ bei den Braunschweiger Freunden sowieso, aber noch so viel mehr in Emden, Berlin, Halle, Leipzig, Bremen und Hanstedt (in der ersten Hälfte der Vereingeschichte)… Alles aufzuzählen wäre echt zu viel – und noch viel mehr wäre es, sich für all die sensationellen Turniere in angemessener Form zu bedanken – das geht gar nicht!!
Das einzige, was die Funaten in Zukunft wohl auch tun werden, ist, sich mit vielen eigenen (und hoffentlich geilen) Turnieren auch nur ein bisschen zu revanchieren.

Die Mixer 2016

Die Mixer 2016

ZUKUNFT
Zurück zur Zukunft… Für Funatennachwuchs wird übrigens auch in anderer Hinsicht gesorgt: für irgendwas muss es ja gut sein, dass die Funaten sich ständig (untereinander) paaren! Die Zahl der Familienmitgliedschaften wächst.
Es sieht wohl so aus, als würde es den Funatics e.V. noch so das ein oder andere Jährchen geben. Und es wird auch immer die klassischen „Konfliktpotentiale“ geben – ohne die wäre es auch langweilig. Für irgendwas muss es ja die Basisdemokratie in diesem Verein geben! Wie langweilig wären Zeiten, in denen man nicht über jeden Scheiß diskutieren und abstimmen müsste??! Lieber eine Meinung zuviel bei den Funaten als dass es irgendwann allen am Arsch vorbei geht.
Und was es nun wirklich ausmacht, sind ja die vielen kleinen gemeinsamen Erlebnisse, die man nicht vergisst: Ob die krassesten Duschparties ever, Jungs im Girls Cut-Shirt, Anwürfe ins männliche Körperzentrum, Partysiege mit persönlichen Tequilarekorden, enorme Erzählungen, Ganzkörperfunde in Toiletten, zuviel Ananas für einen Magen, Hirtenmützen, Ouzo-Gelage, fiese Sporthosen-Designs, Eintrudeln beim Turnier mit 14 Stunden Verspätung, Schlammschlachten, falsche Züge, spielunfähige Sonntage, Straßenbahnendhaltestellen, Fast ab-Taktiken, geplatzte Reifen, wunderschöne Duschgesänge, nächtliche bzw. frühmorgendliche Ultimate-Battles gegen die lieben Nachbarn mit den orangen Unterhosen… die Liste nähme kein Ende.
Bestimmt werden die Funaten weitere 30 Jahre voller Ideen und verrückter Geschichten haben – funatic sein hilft dabei enorm!

Funatics@Sprirtcamp2015

Funatics@Spiritcamp2015

Diese Chronik (von Matthias) entstand unter freiwilliger und unfreiwilliger Mithilfe (in order of Eintrittsdatum) von Jens Schrader, Marc Schrader, Gela Röttger, Wolfgang Fiedler, Martin Schnitter, Katja Maier, Tom Bierwirth, Clemens Köbe, Daniela Kathmann, Marieke Henjes-Kunst, Dennis Kubin, MT,  uvm. Danke.